Derby Sonntag in Hülben

SV Hülben II – FC Römerstein II 1:2 (0:0)

In einem spannenden Fußball Spiel der 2. Mannschaft gegen die Gäste aus Römerstein, holte man leider keine Punkte. Man hatte eigentlich das Spiel 90.min im Griff, gab aber wie so oft in dieser Saison die Punkte dem Gegner. Zunächst ging nach einer Kopfballverlängerung von M.Hiller auf M. Schweizer verdient mit 1:0 in Führung, machte aber den “Sack nicht zu”. Es ergaben sich mehrere Chancen durch N.Hiller und Erberwein, die leider ungenutzt blieben. Letzt genanntem, wurde ein vermeintliches Tor zurück gepfiffen. Die Kollegen aus Köln fielen aber leider krankheitsbedingt an diesem Sonntag aus. Somit musste man nach einem Freistoß und einem Volleyschuss aus 40. Metern das Spiel mit 1:2 beenden.

Trainer Steudle nach dem Spiel: “Ich bin bedient, wir waren die bessere Mannschaft und verloren trotzdem das Spiel. Zudem müssen wir 2 Verletzte beklagen. J. Hartung verletzte sich am Knie und L. Schindler prallte mit einem Gegner zusammen. Beiden wünschen wir eine gute und schnelle Genesung. Es wären sicher 1-3 Punkte drinnen gewesen”.

SV Hülben: Bosch, Salzer, Holder, Blankenburg, Raach (80. Schindler), Neuherz, M.Hiller, Eberwein, N.Hiller (85. Kukavica), Stöhr (75. Puskas), Schweizer (60. Hartung).

SV Hülben I – FC Römerstein I 2:2 (0:0)

Mit einem 2:2-Unentschieden endete das Derby zwischen dem SV Hülben und den Gästen des FC Römerstein. Beide Mannschaften kamen gut ins Spiel, nahmen von Beginn an das Derby konzentriert an und lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Darüber hinaus sahen die Zuschauer im Hülbener Rietenlaustadion ein spannendes und hitziges Fußballspiel, in dem beide Teams mangels Verletzungspech nicht mit voller Mannschaftsstärke auflaufen konnten. Besonders die Heimmannschaft musste aufgrund der Personalsorgen improvisieren und so berief Trainer Marco Berenyi drei Spieler der zweiten Mannschaft in den Kader der Ersten. Nach einer torlosen ersten Halbzeit gingen die Römersteiner in der 51. Minute in Führung. Nach einem Eckball stand Benjamin Vukoja goldrichtig und traf zum 1:0. Es dauerte aber nicht lange, ehe Hülben die passende Antwort gab. Ein feiner Steckball von Nick Kuder fand mit Dan Ruben Hummel den richtigen Empfänger. Hummel schob gekonnt zum 1:1 ein (62.). Nur sieben Zeigerumdrehungen später konnten sich die Gäste erneut in Führung bringen. Pascal Hummel traf zum 2:1. Einen weiteren Scorerpunkt verdiente sich nur drei Minuten später abermals Dan Ruben Hummel. Nachdem er auf der Außenbahn zunächst einen Gästeverteidiger stehen ließ, fand sein Pass auf der Mitte den richtigen Abnehmer. Manuel Keim ließ sich nicht zweimal bitten und vollendete in der 72. Minute zum 2:2-Endstand.

Nach dem Ausgleichstor wurde es hitzig und Marko Habermeier wurde in der 90. Minute mit der Ampelkarte des Feldes verwiesen. Auch Römersteins Carlo Liotti wurde nach einem Handgemenge wegen Meckerns mit Gelb-Rot frühzeitig vom Unparteiischen zum Duschen geschickt. „Wir können mit dem Punkt gut leben. Das Unentschieden geht voll in Ordnung“, sagte Hülbens Trainer Berenyi zufrieden nach dem Spiel.

SV Hülben: Hochhaus, Habermeier, May, Bahnmüller (62. Stach), Kullen, Buck, Kuder, Rath, Schäffler, Schwenkel (46. Keim), Dan Ruben Hummel (91. Holder).

B-Jugend

Teilnahme Hallen-Landesturnier des WFV

Nach der verdienten Qualifikation an der Teilnahme des Hallen-Landesturnier des Württembergischen Fußballverbandes haben die Schützlinge des Trainergespanns Steffen Schwenkel – Uwe und Laurin Holder in Reutlingen am Hallen-Landesturnier teilnehmen dürfen. Gegen Mannschaften, die teilweise sogar vom Bodensee angereist bzw. sich ebenso qualifiziert haben, musste man sich messen und vor allem auch bestehen. Die vielen mitgereisten Fans sahen technisch hochwertigen Hallenfußball, der durch klare Regelungen auch sehr fair ausgetragen wurde. Eine tolle Erfahrung für die Jungs.

Sehr schön und besonders zu erwähnen ist, dass unsere Nachwuchsfußballer nicht nur von den üblicherweise zuschauenden Elternteilen, sondern von sämtlichen aktiven Fußballern der ersten und zweiten Mannschaft und weiteren Funktionären, Anhängern des Vereins und auch weiteren Jugendtrainern tatkräftig unterstützt wurden. Hierfür an dieser Seite ganz herzlichen Dank. Hier zeigt sich der tolle Zusammenhalt innerhalb des Vereins.

Die Vorbereitungsspiele und höherklassige Rückrunde kann somit beginnen.

Mit dabei waren: Marco, Oskar, Anton, Hannes, Jona, Christopher, Jakob und Max

B-Jugend weiterhin Spitzenklasse

Qualifikation zur Vorrunde des WFV

Mit der Teilnahme am Hallen Bezirksturnier in Engstingen starteten unsere B-Junioren in das Spieljahr 2024. Da die Niederwiesenhalle derzeit für Trainingseinheiten leider nicht zur Verfügung steht, wurden die bisherigen Übungseinheiten in der deutlich kleineren “Ausweichhalle” in Wittlingen abgehalten. Weiterhin duellieren sich die Jungs mit freiwilligen Laufeinheiten die per App überwacht werden um einen optimalen Fitnesszustand für die neue Runde zu bekommen.

Voller Vorfreude eröffnete man das mit höherklassigen Jugendmannschaften besetzte Hallenturnier in Engstingen, das bei erfolgreichem Abschneiden für die Qualifikation zur Vorrunde des WFV berechtigt. Gegen die SGM Nehren/Gomaringen/Dußlingen konnte ungefährdet mit einem klaren 3:0 der erste Sieg eingefahren werden. Mit technisch schnellem Fußball und einer konsequenten Rückwärtsbewegung waren die Trainer Steffen Schwenkel und Uwe Holder nicht nur zu Beginn des Tages, sondern vor allem am Ende mehr als zufrieden. Im zweiten Spiel gegen die favorisierten Jungs des VfL Pfullingen war dann die erste Turnierüberraschung perfekt und eine Vorentscheidung vorhanden, da diese temporeiche und technisch sehr feine Partie mit 2:1 gewonnen werden konnte. Nach Originalton des Pfullinger Trainers sind seine Schützlinge von in der Liga deutlich “Schwächeren” vorgeführt worden.

Mit einem 0:0 Unentschieden gegen die TSG Reutlingen, nach nur einem Spiel Pause, war der Gruppensieg perfekt. Das anschließende Entscheidungsspiel der beiden Gruppenersten gegen die SGM Degerschlacht/Sickenhausen entschieden unsere Jungs dann noch mit 4:2 und der Turniersieg war geschafft. Die insgesamt sehr gute Mannschaftsleistung wurde für unseren Torhüter besonders belohnt, da dieser für einen Tag in die Sportschule nach Ruit eingeladen wurde.

Nun kommen in der Vorrunde des WFV weitere richtige Kracher, gegen die sich unsere Jungs beweisen dürfen.

JAHRESFEIER 2024

Am vergangenen Samstag fand die alljährliche Jahresfeier des SV Hüben statt und wurde zu einem unvergesslichen Ereignis für alle Besucherinnen und Besucher. Kurz gesagt, eine gelungene Veranstaltung.

Ein besonderer Dank gilt der hervorragenden Organisation von Sebastian Weimer, der mit seinem Team dafür sorgte, dass alles reibungslos ablief. Vom Aufbau bis zum Abbau.

Das Küchen-Team hatte alle Hände voll zu tun, um die Gäste mit hervorragenden Schnitzeln zu versorgen.

Danke hier, für die jahrelange Unterstützung.

Nicht zu vergessen sind auch die zahlreichen Helferinnen und Helfer, die an diesem Abend tatkräftig unterstützt haben. Vom Empfang, über das bedienen der Gäste, bis hin zur Unterstützung bei den einzelnen Programmpunkten – jeder einzelne Beitrag trug zum Gelingen der Veranstaltung bei.

Das abwechslungsreiche und unterhaltsame Programm konnte das Publikum in jeder Hinsicht begeistern. Auch hier gilt es Fabian Mayer ein Dankeschön auszusprechen, der diesen Abend überragend moderierte.

Die Jahresfeier des Vereins war ein voller Erfolg und wird sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben. Dank des herausragenden Engagements aller Beteiligten konnte den Besucherinnen und Besuchern ein unvergesslicher Abend geboten werden. Der Verein freut sich bereits auf die kommenden Veranstaltungen, bei denen er erneut sein vielfältiges Angebot präsentieren wird.

DANKE !

 

SV Hülben Waldweihnacht

Am vergangenen Freitag fand die traditionelle Waldweihnacht des SV Hülben statt. Treffpunkt war das Rietenlaugelände. Von dort aus pilgerten die Kinder und Jugendlichen samt Erwachsenen in Richtung Wald, wo schon der Nikolaus mit seinem Geschenkesack wartete. Dieser begrüßte alle und gemeinsam sang man diverse Weihnachtslieder. Nach der Bescherung traten alle gemeinsam den Rückweg an um sich auf dem Sportgelände am reichhaltigen Plätzchen- und Snackbuffet zu stärken. Mit Glühwein und Punsch ließ man die Waldweihnacht ausklingen.
Vielen Dank an die Organisatoren, Helferinnen und Helfer für die Durchführung in diesem Jahr!

Jubiläumswettbewerb 2023

Am 24.11.2023 fand die Prämierung der Siegervereine des Jubi-Wettbewerbs des schwäbischen Turnerbundes statt.
Wir haben uns für die Kategorie Festakt/Festwochenende beworben und konnten mit unserem bunten Programm die Jury überzeugen und somit den 1. Platz erreichen.

Unsere Vorsitzende Lisa und Jugendleiterin des Turnen Vivienne nahmen bei der Prämierung in Fellbach den Preis entgegen und stellten unser Jubiläumsprogramm kurz vor, um anderen Vereinen einen Einblick und Anregungen zu geben.

SV Hülben Turnen

Hülbens D- Jugend wird württembergischer Vizemeister

Die Nachwuchsturnerinnen der D-Jugend im SV Hülben werden Zweitplatzierte bei der Landesmeisterschaft. Die Hülbener E-Jugend erreicht Rang 4

Geräteturnen. Am vergangenen Samstag (25. November) hat in Fellbach-Schmiden das Landesfinale der Jugenden stattgefunden. Für die Teilnahme am Landesfinale, bei dem die 12 besten Mannschaften in jeder Altersklasse aus ganz Württemberg gegeneinander antraten, mussten sich die jungen Turnerinnen über die Gau- und Bezirksebene qualifizieren. Im ersten Durchgang turnte die E-Jugend-Gruppe von Trainerin Vanessa Bauer. Mit dabei waren: Zuri Engel, Marlene Kirchner, Sofia Luft, Clara Schneider und Joleen Seidel. Die Konkurrenz war groß, dennoch zeigten die Hülbenerinnen solide Übungen. Am Sprung und am Boden erzielten sie jeweils das zweitbeste Mannschaftsergebnis dieses Durchgangs. Auch am Reck erhielten alle fünf Mädchen hohe Wertungen für ihre sauber geturnten Übungen. Am Schwebebalken zeigten die Turnerinnen aus Hülben leider kleine Unsicherheiten, turnten ihre Übungen aber ohne Stürze zu Ende.
Am Ende verpassten die Mädels aus Hülben die Podest-Plätze nur knapp und landeten auf dem 4. Platz. Die Plätze 1., 2. Und 3. gingen an die Mannschaften aus Heidenheim, Ingelfingen und Reute.

Im zweiten Durchgang turnte die D-Jugend-Gruppe von Trainerin Sabrina Maier, die an diesem Tag von Vanessa Bauer vertreten wurde da zeitgleich der letzte Bundesliga-Wettkampf anstand. An den Start gingen in dieser Altersklasse Lea Ebler, Fiona Dümmel, Luise Hartmann, Luisa Munz und Patricia Stahlke. Der Titel Landesmeister entging dem Team nur knapp, es fehlten nur 0,6 Punkte zum Erstplatzierten, dem TSV Wernau. Dennoch ließen die Mädchen von der Albhochfläche harte Konkurrenz wie den TSV Künzelsau, TSG Öhringen, TSG Balingen und dem MTV Stuttgart hinten sich. „Sie haben das toll gemacht und bis zum Schluss hart gekämpft“, sagt Vanessa Bauer im Rückblick. Am Boden holten sich die Mädels immerhin den Gerätegewinn, mit 44,8 Punkten. Am Sprung und am Reck erturnten sie sich jeweils das zweitbeste Ergebnis. Der Schwebebalken lief nicht ganz optimal, dennoch konnten nahezu alle Mädels sturzfrei durchturnen. In der Einzelwertung kam Luisa Munz auf einen starken 2. Platz mit 59,6 Punkten. Patricia Stahlke erreichte Rang 3 mit 59,55 Punkten.

Als Kampfrichterin war Jule Kuder mit dabei. Vielen Dank für deinen Einsatz.

Hinten (von links): Fiona Dümmel und Luise Hartmann. Vorn (von links): Luisa Munz, Patricia Stahlke und Lea Ebler

Derbysieger am Hockenloch

TSV Wittlingen – SV Hülben 2:7 (0:4)

Nach vier Niederlagen in Serie hat der SV Hülben im Derby auf dem Sportgelände Hockenloch gegen den TSV Wittlingen in beeindruckender Weise in die Erfolgsspur zurückgefunden. Vermutlich steckte den Gastgebern die vorausgegangene Schneeräumaktion des Spielfeldes noch in den Knochen, denn Hülben bestimmte von der ersten Minute an das Spiel. Sowohl läuferisch als auch spielerisch waren die Grün-Weißen den Hockenlochkickern über 90 Minuten klar überlegen, was sich schlussendlich auch im Ergebnis widerspiegelte. Bereits zur Pause war die Begegnung entschieden, denn die Gäste führten durch Tore von Dan Ruben Hummel (10., 43.), Marvin Delimar (17.) und Bennet Buck (25.) deutlich und verdient mit 4:0. Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig: Hülben kam bei Schneetreiben auf dem schwierigen Geläuf viel besser zurecht und baute das Ergebnis kontinuierlich bis zum 7:2-Endstand aus. Die Torschützen für die überzeugend agierenden Gäste waren erneut Hummel (58.), Nick Kuder (67.) und Jannis Bock (76.). Den rot-weißen Hausherren gelang an einem fußballerisch rabenschwarzen Tag durch Maurice Ruess (60.) und Erwin Burkhardt (70.) Ergebniskosmetik. “Wittlingen hat uns unterschätzt. Wir haben taktisch clever agiert, unsere Tore sauber herausgespielt und guten Fußball gezeigt”, freute sich SVH-Spielertrainer Marco Berenyi nach dem Derby-Triumph.

SV Hülben: J. Kuder – Habermeier (46. Stach), D. Kächele, May (62. M. Buck), N. Kuder, Bock (80. Schwenkel), B. Buck (84. Schäffler), Hummel, Delimar, Kullen, Rath (75. Keim).

Torschützen: 3x Hummel, 1x Delimar, 1x Buch, 1x Boch, 1x Kuder

Das Spiel der 2. Mannschaft wurde verlegt, da der Platz nicht bespielbar war.

SV Hülben Turnen

SV Hülben kämpft sich in der dritten Bundesliga weiter nach vorn

Beim vierten und für die Saison letzten Wettkampf in der dritten Bundesliga in Nürtingen erreichen die Turnerinnen im SV Hülben einen sagenhaften vierten Platz

Geräteturnen. Der Aufstieg in die dritte Bundesliga nach der letzten Wettkampfsaison kam für den SV Hülben überraschend. Umso bemerkenswerter ist es, dass sich die Mannschaft in dieser Saison immer weiter steigern und sich von Wettkampf zu Wettkampf weiter nach vorn turnen konnte. Am vergangenen Samstag (18. November) hat in Nürtingen der vierte und für die Saison letzte Wettkampf der dritten Bundesliga Süd stattgefunden. Hochverdient erkämpfte sich das Team aus Hülben einen beachtlichen vierten Platz. Trainerin Sabrina Maier ist begeistert: „Die Mädels haben es sich mehr als verdient“, freut sie sich.

Das erste Mal in diesem Jahr konnte die Trainerin alle Mädchen, die die Startberechtigungen haben, mitnehmen und einsetzen. „Es war ein toller Abschluss der Saison und für mich sehr emotional, dass endlich alle dabei waren. Ich habe bereits im Training gemerkt, wie gut das der Mannschaft getan hat“, erinnert sie sich. Mit insgesamt 10 Mädels reiste das Team an: Valerie und Melanie Burdukov, Finia Holder, Pia Kächele, Carina Kraiser, Mara Gaßner, Vivienne Fandrich – und wieder im Team mit dabei: Sarah Baun, Marga Hinderer und Antonia Schwarz.

Hochmotiviert fing man am Boden an. Mit ihren abwechslungsreich choreographierten Übungen und mitreißender Musik überzeugten die Turnerinnen aus Hülben an ihrem Paradegerät. Mit hohen Schraubensalti, Spagatsprüngen und Vorwärtselementen punkteten sie bei den Kampfrichtern und bekamen dafür hohe Punktzahlen. Valerie Burdukov konnte wieder ihren Doppelsalto rückwärts in die Übung einbauen und bekam dafür großen Beifall. Zwar schlichen sich bei der einen oder anderen Turnerin kleine Fehler ein, dennoch war man mit der Bewertung sehr zufrieden. Finia Holder erturnte sich 10,25 Punkte, Melanie Burdukov 10,4 Punkte, Valerie Burdukov 10,45 Punkte und Mara Gaßner 10,5 Punkte. Carina Kraiser erhielt mit 11,55 Punkten sogar die zweitbeste Bewertung des Tages am Boden. Am Ende erreichte die Mannschaft aus Hülben das viertbeste Mannschaftsergebnis an diesem Gerät.

Vivienne Fandrich eröffnete den Wettkampf am Sprung und absolvierte ihren Schraubensalto in der zweiten Flugphase gekonnt. Sie bekam dafür starke 11,05 Punkte. Es folgten die anspruchsvollen Tsukaharas (Radwende über den Tisch mit anschließendem Rückwärtssalto) einiger Hülbener Mädchen. Beim Wettkampf in der Woche zuvor Waging waren hier gleich zwei Turnerinnen übergekippt – diesmal aber nicht. Alle vier „Tsukis“ wurden perfekt in den Stand gesetzt. Pia Kächele und Valerie Burdukov erturnten sich jeweils wichtige 11,8 Punkte. Marga Hinderer war wieder im Kader mit dabei und zeigte den Kampfrichtern, wie es geht: Sie erhielt 12,1 Punkte. Finia Holder setzte noch einen drauf und bekam für ihre saubere Ausführung sogar 12,25 Punkte. Als drittbeste Mannschaft am Sprung wechselte das Team hochmotiviert und gestärkt zum nächsten Gerät, dem Stufenbarren.

Leider ging es am Stufenbarren nicht ganz so erfolgreich weiter. Denn Sarah Baun verletzte sich bei der kurzen Einturnzeit erneut am Knie und fiel daher spontan beim Wettkampf an ihrem Paradegerät aus. „Sarahs Übung hätte wichtige Punkte fürs Team gebracht, aber ihre Gesundheit geht vor. Wir wünschen Sarah eine schnelle und gute Besserung“, sagt Sabrina Maier. Der Schock war allen ins Gesicht geschrieben. Als Ersatz ging Vivienne Fandrich an die Holme. Ohne sich vorher einturnen zu dürfen, legte sie eine zwar vereinfachte, aber sichere und sauber Übung hin und bekam für ihren spontanen Einsatz tobenden Applaus. Pia Kächele, Melanie Burdukov und Carina Kraiser konnten ihre Übungen mit Schwerteilen im Handstand fehlerfrei durchziehen und bekamen jeweils zwischen 8 und 9 Punkten. Carina Kraiser lieferte die viertbeste Übung des Tags mit starken 9,85 Punkten ab. Bei Valerie Burdukov stockte die Trainerin die Übung spontan auf und schmückte sie mit einer weiteren Anforderung: einem Flugteil vom oberen zum unteren Holm. Dies gelang Valerie sehr gut, aber beim Flugteil zum oberen Holm blieb sie mit den Beinen am oberen Holm hängen und stürzte. Der Mannschaft gingen wichtige Punkte verloren. Insgesamt waren der SV Hülben die sechstbeste Mannschaft am Stufenbarren. „Wir konnten die Verletzung von Sarah im Team noch gut auffangen und haben das Beste daraus gemacht“, sagt Sabrina Maier.

Am Schluss ging es an den Schwebebalken. Ziel war es, dort Punkte hereinzuholen. An diesem Gerät gilt: Wer oben bleibt, erhält hohe Punktzahlen. Das gelang der Truppe sehr gut. Finia Holder und Antonia Schwarz gingen als erste an das Gerät. Beide konnten ihre Übungen mit Salti rückwärts und Sprüngen souverän durchturnen. Sie erturnten sich wichtige 10,45 und 10,2 Punkte. Anschließend gingen die Burdukov- Schwestern an das Gerät. Leider lief es an diesem Tag nicht wie sonst, denn beide mussten gleich zweimal das Gerät verlassen. Hochkonzentriert, mit ihrem Team und den Fans im Rücken, betrat zum Abschluss Carina Kraiser den 10 Zentimeter breiten Balken in 1,20 Metern Höhe. Sie konnte ihre Übung mit Schwerteilen ohne Wackler durchziehen: Es war die zweitbeste Übung des Tages an diesem Gerät.

Sabrina Maier fasst zusammen: „Wir haben der Konkurrenz gezeigt, dass wir zu Recht in der Liga sind und freuen uns schon, nächstes Jahr nochmals in der dritten Bundesliga mitturnen zu dürfen. Ich würde sagen, wir sind nun angekommen. Danke an alle, die uns unterstützt haben.“

Einmal mehr betont sie, dass der SV Hülben mit einem komplett „eigenen“ Team antritt. Denn die meisten Teams – außer der TSG Balingen – sind Wettkampfgemeinschaften: Mehrere Vereine schließen sich zusammen oder es werden Turnerinnen aus dem Ausland engagiert.

V.l.n.r.: Valerie Burdukov, Melanie Burdukov, Mara Gaßner, Sarah Baun, Pia Kächele, Finia Holder, Vivienne Fandrich, Antonia Schwarz, Marga Hinderer, Carina Kraiser

1. Mannschaft verliert trotz 2 Tore-Führung

SGM Steinhilben/Trochtelfingen – SV Hülben 4:3 (1:2)

Im ersten Abschnitt waren die Gäste spielbestimmend und gingen durch einen Doppelschlag von Jannis Bock (25.) und Marvin Delimar (26.) mit 2:0 in Front. Doch noch vor der Pause verkürzte Kilian Uhland auf 1:2 (43.). Die Elf von SGM-Coach Bernd Hirschle zeigte sich im zweiten Durchgang stark verbessert und drehte das Spiel: zunächst glich Jurca Darian Radu aus (50.) und Kilian Uhland erzielte mit einem sehenswerten Freistoß die erstmalige Führung der Gastgeber (71.). Und es kam noch besser für die SGM, als Lukas Drexler auf 4:2 erhöhte (87.). Hülben konnte in der Nachspielzeit noch durch Silas Schwenkel verkürzen – 3:4 (92.).

SV Hülben: J. Kuder – Habermeier, Kächele, May, N. Kuder, Bock (70. Neuherz), Buck, Hummel (61. Schwenkel), Delimar, Kullen, Rath (82. Buck).

Torschützen: 1x Bock, 1x Delimar, 1x Schwenkel

Das Spiel der 2.Mannschaft wurde verlegt, da der Platz nicht bespielbar war.

SV Hülben Turnen

SV Hülben wird württembergischer Landesmeister

Die Turnerinnen aus Hülben erreichen beim Landesfinale in Sontheim an der Brenz den ersten Platz. Insgesamt neun Mannschaften sind zum Wettkampf um den Landesmeistertitel angetreten.

Geräteturnen. Die Turnerinnen im SV Hülben haben sich am vergangenen Wochenende den Titel „württembergischer Landesmeister“ erkämpft. Am Samstag (11. November) hat in Sontheim an der Brenz das Landesfinale der Leistungsklasse 1 stattgefunden. Insgesamt neun Mannschaften waren am Start, sie alle hatten sich vorher bei der Bezirksmeisterschaft für diesen Wettkampf qualifiziert.  Trainerin Sabrina Maier hatte für die Landesmeisterschaft ein Team aus der zweiten und ersten Mannschaft zusammengestellt, eine Mischung aus jungen und älteren Turnerinnen. In der Riege der jüngeren gingen Emily Sprenger, Charlotte Hartmann, Finia Holder und Pia Kächele an den Start, als erfahrene Turnerinnen waren Carina Kraiser, Mara Gaßner, Melanie und Valerie Burdukov dabei.
Die Voraussetzungen für diesen Wettkampf waren nicht ideal, denn bereits am nächsten Tag stand ein Bundesliga-Wettkampf auf dem Programm. Es galt also, das Team und die Übungen so auszuwählen, dass noch Kraft für den nächsten Tag übrigbleibt. Da die Anforderungen bei der Leistungsklasse 1 nicht ganz so hoch sind wie in der Bundesliga, reduzierte Trainerin Sabrina Maier die Schwierigkeiten von vorneherein leicht, um die Mädchen zu schonen.

Anspruchsvolle Tsukaharas
Der Wettkampf begann am Boden. Alle zeigten ausdrucksstarke und fehlerfreie Übungen, die den Anforderungen entsprachen: Zwei Salti in einer Bahn sowie eine Schraube. Für die Hülbener Bodenübungen gab es großen Beifall und hohe Punktzahlen im 13-er und 14-er Bereich. Carina Kraiser erturnte sich an diesem Gerät die beste Note des Tages von 14,7 Punkten.

Mara Gaßner eröffnete den Wettkampf am nächsten Gerät, dem Sprungtisch, mit ihrem neuerlernten Sprung, einem Yamashita mit halber Drehung. Anschließend brachten die Küken des Teams hochanspruchsvolle Tsukharas in den Stand und bekamen sehr gute Wertungen. Charlotte Hartmann erhielt 11,35 Punkte, Finia Holder 11,7 Punkte und Pia Kächele 11,9 Punkte. Den Schluss machte die erfahrene Turnerin Valerie Burdukov mit einem Tsukahara gebückt. Sie erhielt für ihre perfekte Ausführung die höchste Punktzahl des Tages. Durch die gestandenen Sprünge holte sich das Team mit großem Abstand den Gerätegewinn am Sprung.

Weiter ging’s am Stufenbarren. Auch hier gewann der SV Hülben das Gerät. Emily Sprenger eröffnete mit einet flüssigen Übung mit freier Felge und bekam großen Applaus. Es folgten Charlotte Hartmann, Valerie Burdukov, Pia Kächele und Carina Kraiser. Alle vier konnten ihre Riesenfelgen mit freien Felgen perfekt durchturnen: Die Kampfrichter belohnten sie mit den höchsten Wertungen des Tages. Valerie Burdukov erreichte sogar die Tageshöchstnote.

Fulminanter Abschluss am Schwebebalken
Am Abschlussgerät, dem Balken, lief es optimal für die Truppe. Finia Holder eröffnete das Gerät und bekam für ihren Salto und ihren Flick-Flack die zweitbeste Note von sagenhaften 14,05 Punkten. Lediglich Valerie Burdukov und Pia Kächele mussten den 10 Zentimeter breiten Balken ihrem Salto rückwärts jeweils einmal verlassen, ansonsten kamen alle Mädels sturzfrei durch. Melanie Burdukov setzte ihren Salto rückwärts und die schweren Sprünge sicher in den Stand. Carina Kraiser beendete das Gerät. Sie zeigte ihr Rad ohne Hände, ihre Doppeldrehung auf einem Bein und ihren Flick-Flack. Alle Elemente brachte sie sicher und gekonnt in den Stand und bekam dafür die Tageshöchstnote von 14,7 Punkten. Auch dieses Gerät gewann ganz klar der SVH für sich.

Insgesamt siegte der SV Hülben souverän, deutlich vor dem Verein aus Sontheim und der TSG Balingen. Als beste Vierkämpferin des Tages ging Valerie Burdukov hervor. Als Kampfrichterin war für den SVH die Jugend-Trainerin Carla Meinschien mit dabei. Trainerin Sabrina Maier fasst zusammen: „Ich bin ganz stolz auf die Mädels. Es ist schön zu sehen, wie sie zusammenhalten.“

SV Hülben kämpft sich in der Bundesliga nach vorne

Beim Wettkampf der Bundesliga Süd in Waging am See landen die Hülbener Turnerinnen auf Platz fünf von sieben. Das zeigt, dass die Mannschaft der Konkurrenz gewachsen ist.
 

Geräteturnen. Einen stolzen fünften Platz haben die Turnerinnen des SV Hülben am vergangenen Sonntag (12. November) beim dritten Wettkampf der Saison in der Bundesliga Süd in Waging am See erreicht. Zum Ende der vergangenen Saison war die Mannschaft unerwartet in die Bundesliga aufgestiegen, weil eine andere Mannschaft zurückgetreten war. Auch der Klassenerhalt ist aus rein formalen Gründen – wiederum wegen des Ausfalls eines anderen Teams – längst gesichert. Vor diesem Hintergrund ist diese Saison also ein Probelauf. Es geht um die Frage, ob man sich turnerisch in der Bundesliga halten kann. „Dass wir der Konkurrenz gewachsen sind, zeigt dieser Wettkampf deutlich“ sagt Trainerin Sabrina Maier. Dabei waren die Voraussetzungen eher ungünstig, denn schon am Tag zuvor hatten die Mädchen einen wichtigen Wettkampf zu bestreiten: Die Württembergische Landesmeisterschaft des LK1 in Sontheim. Etwas ausgepowert, aber hochmotiviert – Hülben wurde Landesmeister– fuhren Turnerinnen, Eltern und Fans am am Vorabend des Wettkampfs im Bus nach Waging. An den Start gingen Mara Gaßner, Melanie Burdukov, Carina Kraiser, Pia Kächele, Finia Holder, Vivienne Fandrich und Valerie Burdukov. Auf Antonia Schwarz, Marga Hinderer und Sarah Baun musste man aus unterschiedlichen Gründen – Studium, Trainingsrückstand und Verletzung – verzichten.
 

Paradegerät Boden
Der Start am Paradegerät Boden verlief optimal. Mit ausdrucksstarken und technisch sauberen Übungen glänzte die Truppe auf der Fläche. Mit dem Publikum und Fans im Rücken erreichten sie sogar das zweitbeste Ergebnis des Tages. „Es hat richtig Spaß gemacht, den Mädels zuzusehen. Alle sind sturzfrei durch ihre Übungen gekommen, sodass es hohe Noten regnete“. Und das, obwohl bei Valerie Burdukov spontan der Doppelsalto rückwärts aus der Kür genommen werden musste – zu ihrer Sicherheit, denn sie hatte am Tag zuvor an vier Geräten geturnt, was ihr noch schwer in den Beinen lag. Nichtsdestotrotz glänzte sie, ebenso wie ihre Vereinskameradinnen, mit verschiedenen Schraubensalti. Sie erturnte sich 10,4 Punkte, Finia Holder erreichte 10,2 Punkte, Mara Gaßner 10,45 Punkte, Melanie Burdukov 10,7 Punkte. Carina Kraiser, die nach ihrer Knie-OP wieder am Boden einsatzfähig war, bekam sogar 11,4 Punkte. Sie erreichte die drittbeste Tagesbewertung an diesem Gerät.
 

„Abgerechnet wird zum Schluss“
Hochmotiviert ging es an den Sprungtisch. Der SV startete mit vier wertvollen Tsukaharas und einer Radwende mit ganzer Schraube von Vivivenne Fandrich. Sie erhielt für ihre gute Ausführung 10,9 Punkte. Pia Kächele und Melanie Burdukov konnten ihren Schwung nicht optimal dosieren, sodass sie bei der Landung überkippten und ihn nicht stehen konnten. Sie verloren dadurch jeweils einen Punkt. Finia Holder und Valerie Burdukov konnten erneut ihren sicheren „Tsuki gebückt“ in den perfekten Stand setzen und erbrachten wichtige Punkte – 11,95 und 12,0 – fürs Teamergebnis. Außerdem waren ihre Sprünge die fünft- und sechstbesten des Wettkampftages. „Leider musste rechnerisch ein Sturz ins Ergebnis einfließen. Zwei Tsukaharas waren sehr hoch und dadurch leider zu schwungvoll“, analysiert Sabrina Maier. Dennoch gab es insgesamt die fünftbeste Bewertung. „Der Abzug hat uns aber nicht aus dem Konzept gebracht. Denn abgerechnet wird erst zum Schluss“ sagt die Trainerin.

Am dritten Gerät, dem Stufenbarren, lief es umso besser. Vivienne Fandrich, Pia Kächele, Valerie Burdukov, Melanie Burdukov und Carina Kraiser kamen sturzfrei und ohne Verzögerung durch ihre Übungen. Mit Flugelementen zum oberen Holm, Riesenfelgen und freien Felgen konnten sie ihr Können unter Beweis stellen. „Hier fehlt es uns noch etwas am höheren Schwierigkeitsgrad. Die Noten waren in Ordnung, jedoch wussten wir vorab, dass wir hier nicht mit den Besten mithalten konnten. Dennoch haben die Mädels super gekämpft und ihre Übungen fehlerfrei durchgezogen. Das war das Ziel“, analysiert Sabrina Maier. Carina Kraiser und Valerie Burdukov knackten jeweils die 8 Punkte, Vivienne Fandrich, Pia Kächele und Melanie Burdukov lagen im 7-Punkte-Bereich.

„Zittergerät“ Schwebebalken zum Schluss
Als viertes und letztes Gerät stand der Schwebebalken auf dem Programm, in Hüben auch respektvoll „Zitterbalken“ genannt. „Hier entscheidet sich oft der Wettkampf, denn wer oben bleibt, bekommt normalerweise eine hohe Wertung“, erläutert die Trainerin. Die Mädels nahmen ihre letzte Kraft zusammen und wollten dieselbe Leistung wie am Vortag beim Landesfinale abrufen. Das gelang relativ gut: Carina Kraiser, Finia Holder, Valerie Burdukov und Melanie Burdukov brachten ihre Übungen mit Rück-und Seitelementen sowie schweren Sprüngen sturzfrei durch. Lediglich Pia Kächele musste das Gerät einmal verlassen, turnte aber dennoch mit Bravour ihre Übung zu Ende. Bei zwei Turnerinnen wurde eine Anforderung aberkannt, da die Elemente nicht in Verbindung gezeigt werden konnten, hier wurde jeweils ein halber Punkt abgezogen. Melanie Burdukov erreichte starke 10,44 Punkte, Carina Kraiser sogar 10,95 Punkte. Insgesamt war es das viertbeste Ergebnis am Schwebebalken.

In der Einzelwertung der besten 4-Kämpferinnen belegte Valerie Burdukov Platz 7 und ihre Schwester Melanie Platz 11.

Die Freude bei der Siegerehrung war groß im Hülbener Lager, denn man hatte sich zum Ziel gesetzt, zumindest einen Gegner hinter sich zu lassen. Nun waren es sogar zwei. Mit nur 0,05 Punkten mehr wäre das Team auf Augenhöhe mit dem Viertplatzierten, der TSG Balingen gelandet. Mit weiteren 0,5 Punkten mehr hätte man mit dem Drittplatzierten, dem VFL Kirchheim/Teck mithalten können.  „Es wäre noch mehr als Platz 5 möglich gewesen, wenn sich nicht winzige Fehler eingeschlichen hätten“, resümiert Trainerin Sabrina Maier.

Ergebnisse

1.Wettkampfgemeinschaft Filder-Necker 170,3P

2.TG Breisgau 168P.

3.VFL Kirchheim/Teck 161,1P.

4.TSG Balingen 160,6P

5.SV Hülben 160,55P.

6.Turnteam Schwaben 160,15P.

7.TSV Unterföhring 155,35P.

8.Heidenheimer Sportbund 0 P.

Aktive verlieren unglücklich beide Derbys gegen Bad Urach

SV Hülben II – FV Bad Urach II 0:1 (0:0)

In einer durchwachsenen B-Liga-Partie entschied ein später Treffer zu Gunsten des FV Bad Urach II. “Zumindest ein Remis wäre gerecht gewesen, aber eigentlich reichten unsere Chancen für einen Heimsieg”, meinte SVH-Pressesprecher Yannick Beck. In einem nie unfairen Derby auf leicht feuchtem Rasen verpassten es die grün-weißen Gastgeber, schon vor der Pause die Basis zum Heimsieg zu legen. Bereits in der 6. Minute setzte sich Jan-Lars Dümmel über die Außenbahn durch, passte auf Luis Blankenburg zurück, doch FVU-II-Torwart Luca Fischetti parierte glänzend. Nächste Topgelegenheit dann in Minute 18, als Dominik Neuherz quer auf Dümmel legte, dieser aber erneut scheiterte. Erst nach 34 Zeigerumdrehungen bot sich dem FVU II die Möglichkeit zum 0:1, doch SVH-II-Keeper Dennis Bosch parierte einen Kopfball exzellent. Neuherz (40. und 55.) vergab zwei Hülbener Hochkaräter. Das Tor des Tages gelang dem eine Minute zuvor eingewechselten Uracher Kenan Satorovic (85.) per Kopfball nach einem Freistoß.

SV Hülben: D.Bosch – Salzer,Neuherz,Holder,Blankenburg,Raach(62.Puskas),Seyfried,Eberwein(84.Wolf),N.Hiller,Stöhr, Dümmel

Torschützen: Keine

SV Hülben I – FV Bad Urach I 1:2 (0:1)

Bereits am Samstagabend kam es auf dem Sportgelände Rietenlau bei optimalen Rahmenbedingungen zum Lokalderby unter Flutlicht. Die Gäste aus der Zittelstatt erwischten den besseren Start und gingen durch Hadi Omeirat per Strafstoß mit 1:0 in Front (9.). Es entwickelte sich ein packender Derbyfight, unter der Leitung des umsichtigen Schiedsrichters Nico Kuttler, mit viel Einsatz und zahlreichen Zweikämpfen. Beide Mannschaften hatten Offensivaktionen, aber es blieb bis zur Pause bei der knappen Uracher Führung. Nach Wiederanpfiff kamen die Gäste wieder mit mehr Elan aus der Kabine und konnten durch Dennis Weiß umgehend auf 2:0 erhöhen (49.). Doch die Hausherren gaben durch Torjäger Marvin Delimar praktisch im Gegenzug die passende Antwort und verkürzten auf 1:2 (51.). Wenig später dezimierten sich die Gäste selbst, als Pedro Fernandes wegen einer Notbremse des Feldes verwiesen wurde (56.). Im weiteren Verlauf drückten die Hausherren auf den Ausgleich und erspielten sich zahlreiche gute Chancen. Doch mit Glück und Geschick brachten die Uracher in Unterzahl die knappe Führung über die Zeit.

“Es war ein anschauliches und interessantes Derby, manchmal etwas hitzig, aber nie unfair. Unsere Mannschaft hat alles gegeben und hätte sich mindestens einen Punkt verdient gehabt”, resümierte SVH-Pressewart Yannick Beck.

SV Hülben: Hochhaus – Habermeier, Kächele, May, Kuder, Bock, Buck, Hummel, Delimar, Kullen (75. Schäffler), Rath.

Torschützen: Delimar